Natascha 2

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Natascha 2Eine neue Woche beginnt:„Guten Morgen“, sanft rüttelt Miriam an Nataschas Schulter, die schlägt die Augen auf und lächelt! Sie hat einfach wunderbar geschlafen und ist erfrischt aufgewacht. Als sie sich jedoch im Bett aufsetzen will, zischt sie durch die Zähne, ihr Po meldet sich, zwar nicht mehr so stark wie gestern, aber immerhin ist es noch zu spüren. Miriam schmunzelt darüber, packt sie bei den Händen und zieht sie hoch in ihre Arme, sie küssen sich ausgiebig. Zuerst haben beide etwas Hemmungen wegen etwaigen schlechtem Atems, doch je länger der Kuss dauert, umso weniger stört es sie. Endlich lösen sie sich und Miriam muss kichern, bei Natascha hat sich eine starke Erektion aufgebaut.„Soll ich etwas dagegen machen?“, Miriam schaut schelmisch in Nataschas Augen, diese nickt.Langsam lässt sich Miriam auf die Knie runter und beginnt an Natascha zu knabbern und zu saugen. Die bekommt zum ersten Mal mit wie scharf, das aussieht, wenn ihre Freundin das bei ihr macht. Sonst hatte sie sich unter ihrem Rock an die Arbeit gemacht. Miriams Kopf geht vor und zurück, sie setzt ihre Zunge und die Zähne ein, so dauert es nur wenige Minuten, bis Natascha einen erlösenden Orgasmus bekommt.Was nun folgt, kennt sie schon, Miriam lässt sie an dem teilhaben was bei ihr herauskam. Das soll heißen, sie küssen sich wieder ausgiebig und teilen so Nataschas Sperma unter sich auf.Vor diesem Wochenende wäre es Natascha nie in den Sinn gekommen so etwas schön zu finden. Das Blasen natürlich schon, aber nicht den Geschmack des eigenen Samens.„Besser?“, fragt Miriam als sie sich lösen.Nataschas Augen leuchten, sie nickt und deutet auf Miriam. „Und du?“„Später. Heute Abend.“ Miriam blickt in die Richtung, in der die kleine Truhe mit dem Klopfer steht.Natascha weiß was Miriam damit andeuten will. „Es gefällt dir, wenn er es dir macht?“Miriam schaut sie fragend an, „Es mir macht?“„Wenn er dich fickt.“„Ja, es gefällt mir, es macht mich schon scharf nur daran zu denken. Kein anderer kann mich so geil durchficken wie er.“Natascha muss daran denken, wie Miriam gestern um den Orgasmus gebettelt hat, der Klopfer muss ihr tatsächlich etwas geben. Aber hat nicht auch sie selbst, seine Macht gespürt?„Ja?“, Natascha schaut Miriam verwirrt an, sie hatte etwas gesagt.„Wir müssen und fertigmachen, es wird Zeit. Spring du schon unter die Dusche, ich mache das Frühstück fertig.“„Okay.“ Natascha geht zum Bad, bleibt jedoch vor der Tür stehen und schaut zurück.„Miriam?“„Ja?“„Das Ding, der Tampon. Ich habe ihn noch in mir. Wo lass ich den?“„Im Bad sind kleine Tüten, solche Hygienetüten. Da kannst du ihn rein tun.“Miriam überlegt kurz, „Schmeiß die Tüte aber nicht weg.“„Warum nicht?“„Ich möchte sie dem Klopfer geben.“„Ach so. Äh Miriam, kann ich auch einen neuen Tampon bekommen.“„Du willst wirklich wieder einen Tampon benutzen?“Natascha senkt den Blick und nickt.„Natürlich, kannst du. Nimm dir so viele du willst. Ich hole neue, für mich welche und auch für dich.“„Kannst du mir gleich nochmal helfen?“„Mit dem Tampon? Klar, aber versuche es doch erst selber. Wenn ich die Dinger vorne rein schiebe geht das ganz einfach, hinten kann das nicht viel anders sein. Ich glaube das in der Packung auch eine Anleitung ist.“„Okay, ich versuche es.“ Natascha geht nun wirklich ins Bad.„Kann ich reinkommen?“ Miriam hat die Tür zum Bad ein Stück geöffnet und lauert durch den Spalt.„Natürlich!“Natascha steht unter der Dusche und Miriam schlüpft mit in die Kabine. Die beiden waschen sich gegenseitig, als sie sich den Rücken einseifen, stehen sie sehr eng zusammen. Natascha hat wieder eine Erektion. Ihr Schwanz dringt vorwitzig zwischen Miriams Schenkel ein. Die fängt an zu kichern und presst ihre Beine zusammen. Einen Moment lang stehen sie wie Mann und Frau voreinander. Der Moment vergeht, ohne das es den beiden bewusst wird, wie dicht sie gerade an der Normalität waren. Unbefangen lösen sie sich, sie sind erregt, aber auf eine andere Art und Weise. Weder Miriam noch Natascha haben jemals einen normalen Geschlechtsakt erlebt und doch sind sie in ihrer Beziehung schon weit darüber hinaus.Nicki hatte das schon vorher erkannt, erkannt das sie auf einer Ebene verbunden sind, die man nicht in Worte fassen kann. Sie scheinen vom Schicksal füreinander bestimmt zu sein. Beide sind unter ähnlichen Bedingungen groß geworden. Bei Miriam war es die Dominate Mutter, die sie zu einer harten Frau erziehen wollte und bei Natascha ist es der Vater gewesen der ihn, also Lars, zu einem harten Kerl machen wollte.Miriam hat sich mit dem Klopfer ein Ventil geschaffen, der übermächtigen Mutter gaziemir escort zu entfliehen, auch wenn sie dadurch nun von ihm abhängig ist, ist es doch etwas anderes als von der eigenen Mutter dominiert zu werden. Unbewusst hat Miriam durch den Klopfer auch Natascha eine Möglichkeit gegeben, dem Druck des Vaters zu entfliehen. Natascha hat mit Miriams Hilfe eine Freiheit entdeckt, die sie nie kennengelernt hat. Sie muss nun nicht mehr versuchen zu beweisen, dass ein echter Mann in ihr beziehungsweise in Lars steckt.Die beiden albern noch etwas unter der Dusche herum, doch nicht für lange. Sie müssen zur Arbeit und sie haben schon in so jungen Jahren die Disziplin das Angenehme gegenüber ihren Verpflichtungen zurückzustellen. Was aber nicht zurückgestellt wird, ist die Sache mit dem Tampon, Natascha möchte den unbedingt erneuern. Es ist zwar ein wenig unappetitlich den alten zu entsorgen, so schlimm wie es sich Natascha vorgestellt hatte, ist es dann doch nicht. Schon gar nicht, als der benutze Tampon in dem undurchsichtigen Hygienebeutel verschwunden ist. Miriam rollt den Beutel zusammen und verstaut ihn noch in einem Kondom, das sie sorgfältig verknotet.Das Einführen des neuen Tampons ist ebenfalls nicht schlimm. Miriam hatte die Idee etwas Vaseline auf das Teil zu schmieren. Dadurch geht es Natascha leicht von der Hand. Sie stellt einen Fuß auf die Toilette und geht etwas in die Hocke, bekommt so freien Zugriff auf ihr Poloch. Der Tampon flutscht fast von selber in sie rein. Natascha spürt wieder dieses kribbeln, hat wieder diese wunderbaren Empfindungen.Miriam sieht es ihr an, sie führt sie ins Schlafzimmer und gemeinsam legen sie das Päckchen mit dem benutzten Tampon in die Behausung des Klopfers.„Er bewacht nun deine Emotionen“, meint Miriam geheimnisvoll und als sie Nataschas fragenden Blick sieht, fährt sie fort: „Dass was du gespürt hast, als du den Tampon in dir hattest, du weißt schon, du hast dich wie eine richtige Frau gefühlt.“Natascha nickt, „Das stimmt.“„Er wird das für dich aufbewahren und er kann es dir immer wieder zurückgeben, das Gefühl meine ich.“Für Natascha klingt das vernünftig, schließlich hatte sie am eigenen Leib erfahren was der Klopfer alles vermochte. Ihr Po schmerzt immer noch etwas, aber sie möchte dies Gefühl unter keinen Umständen missen. Gefühl, ja genau, ihre Gefühle waren gut bei dem Klopfer aufgehoben.Nun kommt für Natascha die Stunde der Wahrheit, sie muss die Sachen von Lars anziehen und sich in Lars zurückverwandeln.Zwar hatte sich Lars am Freitag extra schick gemacht für Miriam, aber dennoch kommen Natascha diese Kleidungsstücke nun schäbig vor. Es ist ihr deutlich anzusehen das sie sich darin unwohl fühlt.„Es nützt nichts, du musst wieder Lars sein“, versucht Miriam sie zu trösten.Natascha nickt, tapfer zieht sie auch Lars Schuhe an, wirft dabei einen sehnsuchtsvollen Blick auf die Sandaletten die vor Miriams Schrank stehen.„Hallo Lars“, Miriam nimmt ihn in die Arme, als er ganz angezogen ist und küsst ihn hingebungsvoll. Als sie sich lösen zeigt Miriam auf die Küche, „Komm, wir können noch schnell frühstücken. Nimmst du sonst Essen mit zu Arbeit?“ Miriam schaut Lars prüfend an, es kommt keine Reaktion. „Wir können uns heute Mittag doch in der Kantine treffen, Ja?“„Ja“, Lars nickt fahrig, er hat sein Gleichgewicht noch nicht wiedergefunden, er möchte weiter Natascha sein. Kritisch beschaut er sich in der Spiegeltür von Miriams Kleiderschrank. Nickis Worte kommen ihn in den Sinn. Ellbogen am Körper und die Füße zusammen, das wäre die halbe Miete, meinte Nicki gestern doch zu ihm. Er stellt sich richtig hin, sein Spiegelbild macht es ihm nach und plötzlich passiert etwas Ungewöhnliches. Lars verschwindet und Natascha taucht auf. Im Spiegel steht jetzt Natascha in Männerkleidung. Lars blinzelt, doch der Effekt bleibt, Natascha bleibt. Lars lächelt sie an, Natascha lächelt zurück.Mit sich selber nun zufrieden kommt Lars zu Miriam in die Küche. Miriam sieht das Lächeln auf Lars Gesicht und freut sich darüber, dass er den Wandel scheinbar gut verkraftet hat. Was wirklich mit ihm los ist, erkennt Miriam nicht. Sie zeigt auf den Tisch, „Setzt dich, etwas Zeit haben wir noch.“Schnell essen sie einen Happen und trinken eine schnelle Tasse Kaffee, dann müssen sie auch schon runter. Für Lars wird es sonst zu knapp.Eines will Lars aber bei aller Eile noch, er will sich von Nicki verabschieden.Nicki öffnet die Tür, Lars schaut ihn an. Nicki ist wieder der Mann, als den Lars ihn kennengelernt hat, nichts ist mehr von der eleganten Frau zu erahnen, alaçatı escort die Nicki gestern war.„Guten Morgen“, sagt Nicki zu den beiden, „sind Montage nicht schrecklich!“„Oh ja, das sind sie“, erwidert Lars mit Inbrunst.Nicki schaut ihn genauer an und sieht sofort, was Miriam vorher entgangen war. Sie sieht, dass Lars nur eine Fassade ist und dass Natascha vor ihm steht.„Versprich mir, dass du aufpasst! Du musst dir immer darüber im Klaren sein, wie die anderen dich sehen. Du musst es mir versprechen.“„Ich verspreche es.“„Es ist wirklich wichtig, Lars.“ Nicki betont den Namen sehr.Miriam schaut verwirrt von einem zum anderen, doch die Zeit drängt. Lars muss los. Also verabschiedet er sich von Nicki und will mit Miriam zusammen schon zur Tür raus, als Nicki sie beide zurückhält, „Hätte ich fast vergessen“, sagt Nicki. „Mit Uwes Vater ist alles in Ordnung. Nun in Ordnung nicht, er ist immer noch sehr krank. Es sieht aber nicht mehr so schlimm aus.“Lars kann nicht anders, er geht nochmal zu Nicki hin und umarmt ihn, „Das freut mich, ich bin wirklich froh darüber.“Nicki streicht ihm über Haar, gibt ihm einen Kuss auf die Stirn und lächelt ihn an. „Ich wusste, das du das gerne wissen wolltest. Nun aber ab mit dir und denke daran, immer aufpassen wie du dich verhältst.“„Mache ich, tschüss Nicki.“„Tschüss Lars.“Miriam und Lars gehen nun wirklich raus zum Auto, wo sie sich nochmal sehr leidenschaftlich küssen und sich leider voneinander verabschieden müssen. Beide haben Tränen in den Augen, als Lars ins Auto steigt und losfährt. Miriam steht am Straßenrand und winkt ihm, solange hinterher bis sie das Auto nicht mehr sehen kann.*Mit einer minimalen Verspätung kommt Lars im Betonwerk an. Hektisch öffnet er die Tür zum Hauptgebäude, einem schmucklosen Betonplattenbau. Er hetzt zur Stechuhr und schafft es gerade noch rechtzeitig seine Karte in den Schlitz zu stecken. Rechtzeitig heißt jedoch in diesem Fall fünf Minuten zu spät. Lars weiß aber, dass die Firma es durchgehen lässt, solange es nicht zur Gewohnheit wird. Als er oben im zweiten Stock in den Pausenraum kommt, sind alle Kollegen schon da.Markus, ein grobschlächtiger Kerl mit breiten Schultern und einem großporigen Gesicht, gibt mal wieder mit seinen Eroberungen an. „…hat sie vielleicht angefangen zu jubeln. Tja, Leute, wenn ich eine in der Mache hatte, dann ist sie für andere verdorben.“ Er lacht schmierig, die anderen stimmen in das Lachen ein.Mit den Kollegen hatte Lars nie viel zu tun gehabt, nur diesen Markus, den hatte er bewundert. Früher jedenfalls. Jetzt nach diesem Wochenende sieht Lars, wie Markus wirklich ist. Lars hatte ihm früher die Frauengeschichten geglaubt. Aber stimmen die wirklich alle? Er schaut Markus verstohlen an, der ist groß und sehr kräftig. So wollte Lars auch sein. Er wollte so sein! Nun ist alles anders. Lars schaut zu den anderen Männern hin. Sie alle sind größer als er, sind kräftiger als er und sehen aus wie Männer nun mal aussehen müssen. Sogar Lothar. Der dicke Lothar hat etwas Männliches an sich. Lars sieht nun zu dem korpulenten Mann hin und bemerkt, dass dieser auch ihn fixiert. Es ist merkwürdig, der Blick, den Lothar ihm zuwirft erinnert ihn daran wie Uwe ihn, nein nicht ihn, sondern Natascha angesehen hat.Lars errötet etwas, lächelt verlegen und senkt seinen Blick. Hat der mich früher auch schon so angesehen, überlegt er. Sonderbar, ich muss jetzt wohl empfänglicher sein für so etwas, gehen seine Gedanken weiter.Lars sieht wieder zu Lothar hin, dieser wirkt verstört. Was habe ich getan, denkt Lars. Wieder gehen seine Gedanken weiter. Er schaut in Lothars angstvolle Augen und kann sich erst keinen Reim daraus machen. Plötzlich durchzuckt ihn ein Gedanke, Lothar hat ihn früher wirklich schon so angesehen, doch er, Lars hat nie darauf reagiert. Dieser Mann hat jetzt Angst, dass ich etwas sage, dass ich ihn verrate.Lars schaut Lothar freundlich an und schüttelt unmerklich den Kopf. Der Mann versteht die Geste und entspannt sich. Lars will sich schon abwenden, als Lothar fragend eine Augenbraue hebt, er schüttelt wieder den Kopf und wendet sich endgültig ab.Das Ganze hatte nur Sekunden gedauert und ist völlig unbemerkt von den anderen Männern geschehen. Es ging alles so schnell, dass Lars erst nun im Nachhinein registriert, was da abgelaufen ist. Lothar muss schwul sein, aber halt? Der ist doch verheiratet! Markus hat keine Frau, die Gedanken wirbeln durch Lars Gehirn. Markus und seine Frauengeschichten, wenn der wirklich so gut im Bett ist, wie er sagt – warum hat er dann keine feste izmir escort Beziehung? Lothar schwul? Nein, vielleicht ist er bi?Immer mehr Schlussfolgerungen kreisen durch Lars Kopf während er in seine Arbeitskleidung steigt. Sein Geist ist unglaublich rege, Natascha muss wirklich wie ein Wirbelwind durch seine Gehirnwindungen gefahren sein. Es ist fast so, also ob dabei alle Synapsen durchgepustet wurden und diese nun von allem Ballast befreit neue Verbindungen suchen.*Im Pausenraum entsteht jetzt das übliche Gedränge, alle haben sich umgezogen und streben dem Ausgang zu. Als Lothar sich an Lars vorbeischiebt, haucht der ein „Danke“ in seine Richtung. Lars berührt ihn ganz kurz am Arm, um ihm zu zeigen, dass er verstanden hat. Wieder hat das keiner der anderen mitbekommen. Lars starrt auf das breite Kreuz und den Stiernacken von Lothar, er ahnt, dass sich in diesem ungeschlachten Körper eine feine Seele verstecken muss. Lars wacher Geist beschäftigt sich damit, überlegt, dass Lothar bestimmt sehr verzweifelt sein muss, mit dieser Neigung zu leben.Noch einmal lässt Lars sich die Szene von vorhin durch den Kopf gehen, dieser Blick von Lothar, das war eindeutig ein sexuelles Interesse. Auch wie er selber darauf reagierte, wird nun von ihm analysiert. Er muss wirklich empfänglicher für solche Signale geworden sein. Aber würde das im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass er sich auch so etwas einlassen würde? Lars denkt darüber nach, während er zu seinem Arbeitsplatz geht. Eine steile Treppe führt zu dem Kran hinauf, auf dem er arbeitet. Er ist schon fast zur Hälfte hochgestiegen, als eine Stimme zu ihm hoch dringt.„He Lars, schwing deinen Hintern nicht so, es kann sonst gut sein das ich hochkomme und dir meinen Hammer zeige.“ Wieder lässt Markus sein schmieriges Lachen hören, so als hätte er einen guten Witz gemacht mit seinem dummen Spruch. Lars wackelt bei den letzten Stufen extra mit dem Po, dreht sich oben auf der Plattform des Krans um und zeigt Markus den Finger.Der lacht noch mehr und winkt ab. „Ne danke, von Hinten, das kostet Hundesteuer.“Nachdenklich geht Lars in die kleine Kabine, von der aus die Maschine gesteuert wird. Es ist alles so vertraut hier oben. Alle Bedienelemente kennt Lars aus dem Effeff und doch ist es anders. Alleine das Hinsetzen auf den kleinen aber bequemen Schreibtischstuhl, der seinen Weg nach hier oben gefunden hat, ist nun etwas Neues. Lars setzt sich bewusst langsam hin, sucht die beste Sitzposition und muss dabei an den Tampon denken, den er immer noch in sich trägt. Ein Grinsen macht sich auf seinem Gesicht breit, was würde Markus sagen, wenn er das wüsste?Was wäre, wenn Markus wirklich hochkäme um Lars seinen Hammer zu zeigen? Lars würde ihm seinen Hintern hinhalten, so hinhalten, dass das Bändchen zu sehen ist und sagen, „Ist schon besetzt!“ Bei den Gedanken muss Lars kichern, er wird aber schnell ernst. Sex mit einem Mann, ginge das? Lars schüttelt sich, schon die Vorstellung so einen wie Markus an sich ran zu lassen? Nein, auf keinen Fall.Miriam macht es ihm von Hinten. Mit diesen Worten hätte Markus das beschrieben, aber dieser Sex mit Miriam ist eben Sex mit Miriam. Mit einer Frau. Lars kann es sich nicht vorstellen, dass er das mit einer anderen Frau machen könnte, geschweige denn mit einem Mann. Mit einem Mal merkt Lars, dass er schon mit der Arbeit begonnen hat. Schnell kontrolliert er den kleinen Bildschirm auf dem die verschiedenen Kiessorten angezeigt werden, die immer im richtigen Augenblick dem Förderband zugeführt werden mussten. Er hat alles richtig gemacht! Lars fragt sich zum ersten Mal, wie er so lange diese Arbeit machen konnte. Die ist dermaßen stumpfsinnig und eintönig. Er hat nie darüber nachgedacht. Nein, der alte Lars hat nie darüber nachgedacht.Der neue Lars macht das, besser gesagt Natascha, denkt darüber nach. Sie fragt sich, warum hier noch kein Automat sitzt, der das genauso gut oder besser machen könnte. Vielleicht hat der Chef etwas für Lars über. Lars muss lächeln. Natascha hat typisch weiblich gedacht. Es gibt jedoch noch andere Sachen, auf die Lars achtgeben muss. Die Lager des Förderbandes müssen regelmäßig gefettet werden und auch bei dem Kran selber muss ab und zu Hand angelegt werden. Der Förderkorb, in dem das Schüttgut zum Förderband transportiert wird, hängt an mehreren dicken Drahtseilen. Auch diese Drahtseile müssen gepflegt werden und dort ist ebenfalls viel Fett nötig, damit alles wie geschmiert läuft.Das ganze System ist schon in die Jahre gekommen, eine Umstellung auf Automatikbetrieb wäre bestimmt sehr teuer. Lars ahnt nicht, dass er mit dieser Überlegung den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Es ist für die Firma billiger den Kran von einem Menschen bedienen zu lassen, als von einem Roboter.Ihm ist es im Moment auch egal. Die Eintönigkeit der Arbeit, ist ihm jetzt sogar willkommen, er hat dadurch die Möglichkeit zum Nachdenken.

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